„Wir arbeiten heilpädagogisch und sind unabhängig von Nationalität, Konfession, Weltanschauung, Sexualität und Kultur den Menschenrechten verpflichtet!”
Aufgenommen werden Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter, die aus den unterschiedlichsten Gründen mittel- und langfristig nicht mehr in ihren Familien leben können und auf besondere Unterstützung, Fürsorge und Schutz angewiesen sind.
Unser primäres Anliegen ist es den Kindern und Jugendlichen ein Leben in einer persönlichen, emotional erfüllende, repressionsfreien und familienähnlichen Atmosphäre zu ermöglichen.
Die in unserer heilpädagogischen Einrichtung mit 8 Plätzen bewusst klein und begrenzt gehaltene Anzahl Kinder gewährleistet eine enge, persönliche und familienähnliche Betreuung und bestmögliche Förderung der Kinder. Es werden nicht nur die primären Bedürfnisse der Minderjährigen befriedigt, sondern sie können darüber hinaus in der Gruppe Geborgenheit erfahren und fühlen, dass sie angenommen werden. Durch das Zusammenleben in der Gruppe lernen sie sich in eine Gemeinschaft einzuordnen und eigene Interessen angemessen durchzusetzen. Auf einen freundschaftlichen und demokratischen Umgang miteinander wird Wert gelegt. Die Kinder beteiligen sich aktiv an der Gestaltung des Gruppenlebens.
Unsere pädagogische Arbeit zeichnet sich zum einen durch flexible Vorgehensweise aus, zum anderen aber auch durch klare Struktur, Gewohnheit und Orientierung, um die persönliche Entwicklung jedes Kindes bestmöglich zu fördern. Dazu gehört:
Verpflegung und Versorgung der Kinder (gemeinsame Mahlzeiten, Wäsche waschen, Einkäufe erledigen,…)
Eine aktive Hausaufgaben- und Schullaufbahnbetreuung mit dem Ziel, jedem Kind den bestmöglichen Schulabschluss zu ermöglichen
Eine enge und kooperative Elternarbeit mit regelmäßigen Elterngesprächen und -kontakten und Schullaufbahnvertretern
Die gezielte Förderung der persönlichen Fähigkeiten und Stärken der Kinder, bei gleichzeitigem Ausgleich der individuellen Defizite
Gemeinsame Unternehmungen, sowie Feste und Feiern
In unserem betreuten Wohnen leben bis zu drei junge Erwachsene ab 16 bis 21 Jahre zusammen in einer Wohngemeinschaft. Wir unterstützen sie dabei sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten:
Unterstützung bei der beruflichen Orientierung
Haushaltsführung
Eigenständiges Einkaufen, sowie Kochen für sich und für die Wohngemeinschaft
Hilfestellung für eine schrittweise finanzielle Unabhängigkeit
Unser Team
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Nadine
Erziehungsleitung
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Sven
Stellvertretende Erziehungsleitung
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Mathilda
Erzieherin
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Antonia
Pädagogin & Fachkraft für tiergestützte Interventionen
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Lena
Sozialpädagogin
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Sinja
Erzieherin
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Lena
Werkstudentin
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Klara
Werkstudentin
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Amie
Therapiebegleithündin
“In einer familienähnlichen Struktur wird die Selbstbestimmung der Kinder und Jugendlichen in der Wohngruppe und im Betreuten Wohnen respektiert und explizit gefördert. Es wird an ihren Zielen gearbeitet und auf ihren Ressourcen aufgebaut. Die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gefestigten Persönlichkeit unter Berücksichtigung des Wohles des Kindes steht im Vordergrund unseres Denkens und Handelns.”
Leitbild Kindergruppe
Tiergestützte Intervention im Schifferkinderheim
Tiergestützte Pädagogik mit Therapiebegleithündin Amie
Seit Januar 2026 tapst eine Golden Retriever Hündin namens Amie durch unsere Kindergruppe.
Als ausgebildete Therapiebegleithündin begleitet Amie die Kinder in ihrem Alltag, unterstützt sie beim Lernen und wird in gezielten tiergestützten Einheiten eingesetzt.
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Tiergestützte Intervention ist der gezielte Einsatz von Tieren, um Menschen in ihrer Entwicklung, ihrem Lernen oder ihrem Wohlbefinden zu unterstützen. Dabei werden die positiven Wirkungen der Mensch-Tier-Beziehung bewusst genutzt.
Tiergestützte Pädagogik ist ein Teilbereich der tiergestützten Intervention. Hier begleiten Tiere pädagogische Angebote und fördern Kinder und Jugendliche beispielsweise beim Lernen, in ihrer sozialen Entwicklung, beim Aufbau von Selbstvertrauen oder im Umgang mit Gefühlen.
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Die Therapiebegleithündin Amie wird von ihrer Besitzerin Antonia, welche Teil unseres Erzieherteams ist, eingesetzt. Sie begleitet die Kinder und Jugendlichen zum einen in ihrem Alltag, wie beispielsweise in emotionalen Situationen, zum anderen finden gezielte tiergestützte Einheiten statt.
In den tiergestützten Einheiten dürfen Kinder und Jugendlichen einzeln mit Antonia und ihrer Therapiebegleithündin Amie arbeiten. Hier können diese gezielt gefördert und gestärkt werden. Die tiergestützten Interventionen sind dabei individuell auf die aktuellen Symptomatiken der Kinder angepasst.
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Der Kontakt mit Tieren kann Kinder und Jugendliche auf vielfältige Weise unterstützen. Er kann das Selbstvertrauen stärken, soziale Kompetenzen fördern, die Konzentration verbessern und den Umgang mit Gefühlen erleichtern. Tiere schaffen eine wertschätzende Atmosphäre, motivieren zum Lernen und können dabei helfen, Stress abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
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Amie ist eine Golden Retriever Hündin und ist im August 2024 geboren. Seit klein auf, kennt sie die Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Sie ist eine sehr aufgeschlossene, freundliche und kuschelbedürftige Hündin. Für Leckerlis würde Amie alles tun, denn sie ist total verfressen. Die Golden Retriever Hündin ist auch super schlau und beherrscht einige Kunststücke, die die Kinder und Jugendlichen mit ihr ausprobieren können.
Amie ist ein echter Allrounder: egal ob Action angesagt ist oder ruhige Minuten, um ein paar Tränen zu trocken. Die Hündin ist immer für ihre Kids da!
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Antonia hat im Februar 2026 ihre Weiterbildung zur “Fachkraft für tiergestützte Intervention” erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieser hat die Pädagogin ihre Hündin Amie selbst ausgebildet.
Gemeinsam haben sie bereits die Eignungseinschätzung im Verein “Tiere helfen Menschen e.V.” absolviert und einen Wesenstest im Rahmen des Retrieverclub Deutschlands abgelegt.