Nachrichten aus Kindergruppe und Gästehaus


Weihnachtsgrüsse vom Schifferkinderheim

„Die Zukunft hängt immer davon ab, was wir heute tun.“
Mahatma Gandi


Herzlichen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit
in diesem für uns alle schwierigem Jahr.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein fröhliches, ruhiges und
gesegnetes Weihnachtsfest, sowie ausreichend Zeit für die
Menschen, die Ihnen nahestehen und am Herzen liegen.


Für 2022 Gesundheit, Freude und Frieden!


Weiterhin auf gute Zusammenarbeit!


Das Team vom Schifferkinderheim


Würzburg, im Dezember 2021

2021 - Veränderungen im Team

Personalwechsel zum Jahresbeginn

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2020 - Ein Jahr voller neuer Situationen und Herausforderungen…

Im Januar mit dem ersten Schnee war noch alles OK…

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Rückblick mit Freude

Das Jahr neigt sich dem Ende und wir blicken mit viel Freude auf ein spannendes und ereignisreiches 2018 zurück. 

Auch im nächsten Jahr werden wir mit Spaß, Begeisterung und Courage neue Sachen ausprobieren, uns Veränderungen stellen und Erfahrungen sammeln.


Am Ende des Jahres das Grosse sehen
und im Kleinen neu anfangen,
weil alles Grosse mit kleinen Schritten beginnt.
(© Beat Jan)

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Vorweihnachtliche Freude ganz individuell

Auch in diesem Jahr gab es ein Projekt, diesmal von BWL Studenten initiiert. Gemeinsam basteln wir für jedes Kind einen individuellen Adventskalender.

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Sommer, Sonne, Süden

2018 führte unser Sommerurlaub mit der ganzen Kindergruppe in das wunderschöne Spanien.

Klettern stand gleichermaßen auf dem Plan wie die Seele baumeln lassen am Meer…

Und auch kulturell gab es für uns z.b in Barcelona, viel zu entdecken.

 

Ein geschmackvolles Vernügen

In Kooperation und der Hilfe der Köche des Novotels in Würzburg haben unserer Kinder ein leckeres und gesundes Drei- Gänge- Menü gezaubert. Und nach getaner Arbeit folgt das geschmackvolle Vergnügen.


… eine tolle und leckere Erfahrung für Alle.

 

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Wir bleiben immer neugierig

3D Minigolf in Schwarzlicht -Location ist der neuste Trend.

 

Und wer muss es natürlich gleich ausprobieren ?!

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Zurück zur Natur

In Kooperation und mit tatkräftiger Unterstützung in Geld und Sachspenden vom Mercure´ Hotel Würzburg haben wir ein kleines Garten Projekt gestartet.

In fünf kleinen eingefassten Beeten sind nun heimische Kräuter, Gemüse und auch einige Blumen zu finden. Die Kinder sind mit Neugier und Freude bei ihrem Projekt dabei.

Sie sind für´s gießen, umgraben und neu bepflanzen mit zuständig und sollen dabei auch lernen Verantwortung zu übernehmen und Kräuter- und Gemüsesorten besser kennen zu lernen.

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Ab in den Urlaub…

Und weil es so schön war, fahren wir alle gemeinsam noch einmal ins wunderschöne Kroatien.


In der Sonne entspannen, im Meer baden und in der  wunderschönen und vielseitigen Landschaft wandern;  also definitiv für jeden was dabei!

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Alle wollen mal hoch hinaus…

Von Baum zu Baum im Klettergarten …
Mit viel Mut, Geschick und noch mehr Spaß wollen alle ganz hoch hinaus und erleben dabei intensiv den Gruppenzusammenhalt.

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Warmer Geldsegen vom Innungs-Versorgungswerk

Kurz vor Weihnachten überbrachte der Vorsitzende des Versorgungswerkes der unterfränkischen Innungen, Peter Wolf, der Stiftung Schifferkinderheim gleich 2 Spendenschecks über je 7500 € für die Jahre 2015 und 2016.

Auf dem Bild freuen sich über die gute Tat v.l.n.r.: Manfred Dallner, Johannes Solger, Peter Wolf, Andrea Sailer (Verwaltungsleiterin des Schifferkinderheims), Tadeusz Wyrzykowski (Erziehungsleiter) (Foto: W2 Marketing Services)
Auf dem Bild freuen sich über die gute Tat v.l.n.r.: Manfred Dallner, Johannes Solger, Peter Wolf, Andrea Sailer (Verwaltungsleiterin des Schifferkinderheims), Tadeusz Wyrzykowski (Erziehungsleiter) (Foto: W2 Marketing Services)

Das inzwischen in eine Stiftung umgewandelte traditionsreiche Schifferkinderheim betreibt heute ein allgemeines Kinderheim mit 10 Plätzen und ein Lehrlingswohnheim mit 65 Plätzen.

 

Gerade letzteres liegt dem Versorgungswerk besonders am Herzen, ist es doch eines seiner Ziele, in Partnerschaft mit der Signal Iduna Gruppe, den Handwerksnachwuchs zu fördern. Für das Schifferkinderheim kommt der Geldsegen zur rechten Zeit, stehen doch an dem Gebäude nach fast 60 Betriebsjahren grundlegende Umbauarbeiten an, um das Heim den heutigen Bedürfnissen anzupassen. Ohne großzügige Zuschüsse und Spenden wird diese gewaltige Aufgabe aber nicht zu bewältigen sein, so der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, Johannes Solger. Zusammen mit seinem Stellvertreter, Manfred Dallner, informierten sie Wolf über den Stand der Planungen. Sie konnten ihn davon überzeugen, dass die Spenden im Interesse des Handwerks gut angelegt sind.

Bericht: Stiftung Schifferkinderheim

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Kunstprojekt 2015

Über den Jahreswechsel hinaus führten zwei Studentinnen der Kunstpädagogik gemeinsam mit den Kindern ein Projekt zur Gestaltung  einer Wand im Wohnzimmer der Gruppe durch. Das Thema: Der Weltraum

Zu Beginn wurden gemeinsam Ideen und Vorschläge gesammelt. Geeinigt wurde sich auf das Bemalen von 4 Spanplatten, die später ein zusammenhängendes  Bild ergeben sollten.


In mehreren Schritten nahm das Projekt nach und nach Gestalt an.

Der schwierigste dieser Schritte war wohl die Übereinkunft der Kinder untereinander über das Motiv dieser Bilder.

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Sommer 2014


„Ooh Willkommen Willkommen Willkommen Sonnenschein wir packen unsre sieben Sachen in den Flieger rein.

Jaa wir kommen, wir kommen, wir kommen macht euch bereit
reif für die Insel Sommer, Sonne, Strand und Zärtlichkeit…
Eeh ab in den Süden, der Sonne hinterher, ejo was geht,
der Sonne hinterher, ejo was geht …“ (Songtextteile Buddy &DJ Wave)

Kroatien !!! Mit der ganzen Gruppe auf große Reise. Zwar nicht mit dem Flieger, aber mit dem neuen SKH – VW Bus!
Auch diesen Sommer wurde den Kindern und Jugendlichen wieder ein Highlight ermöglicht.
10 Tage einfach raus aus dem Alltag.  Mit Spaß, viel Freude und guter Laune was Erleben, ein anderes Land und Leute kennenlernen. „Raus aus dem Regen ins Leben ab in den Süden, der Sonne entgegen…“  Weißer Strand, grün-blaues Meer und Sonne satt…mehr geht nicht ;-) …

Die kleinen abgelegenen Buchten luden zu großen und kleineren Abenteuern ein. Auch das Klippenspringen erfreute sich größter Beliebtheit bei Jung und etwas älter:

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Weihnachten 2013

das bedeutet auch: wieder einmal ist ein Jahr vergangen, ein Jahr voller Neuerungen, Änderungen, Umbauten, neuem Leben, neuen Erfahrungen, neuen Erlebnissen, aber auch voll Vertrautem, Traditionen, Kontinuität. Zeit für einen kleinen Rückblick über das Jahr 2013

Seit einem Jahr wird nun das Schifferkinderheim vom Stiftungsrat geführt. In der Führung sicher neu in Struktur und Organisation, im täglichen Leben höchstens an manchmal enger gezogenen Zügeln zu bemerken, die aber schnell zur Routine wurden.

 

Seit 25 Jahren ist Tadeusz Wyrzykowski fester Bestandteil des Schifferkinderheimes. Zunächst als Erzieher tätig, übernahm er bald die pädagogische Heimleitung. Der reibungslose Wandel in der Struktur der Kindergruppe von der "Schifferfamilie " zum sozialpädagogischen Heim fiel in seine Verantwortung und wurde von ihm in nimmermüder Arbeit souverän vollzogen. Herr Solger übermittelte ihm den Dank des Vorstandes mit guten Wünschen für seine weitere Arbeit.

 

Seit September 2012 leitet Michaela Gutbrod nun den Lehrlingsbereich des Schifferkinderheimes. Schnell haben sich die Auszubildenden an ihre Kompetenz, Wärme und Fürsorge gewöhnt und nehmen gern ihren Rat in jeder Lebenslage in Anspruch, beugen sich aber auch mehr oder wenig bereitwillig den notwendigen Regeln.

 

Kleine Änderungen der " Devotionalienbewahrung " - man kann es auch: Aufhängung der geheiligten Erinnerungsstücke nennen- werden behutsam in Angriff genommen und ebenso akzeptiert wie die neue " Kommandotafel "

 

Eine Reihe von Neuanschaffungen wurde dieses Jahr getätigt, um das tägliche Leben zu erleichtern und zu bereichern:

  • Der Pavillon neben der Lagerfeuerstelle sorgt dafür, daß Grill- und sonstige Gemeinschaftsabende nun wetterunabhängig sind.
  • Zwei riesige Anrichten in den Speiseräumen des Lehrlingsheimes nehmen nun endlich übersichtlich und hitzebeständig das breite Essensangebot auf und halten jedem Ansturm hungriger Horden stand.
  • Das Erzieherzimmer der Kindergruppe erhielt endlich die seit Jahren diskutierte Neugestaltung und ermöglicht nun ein effektives Arbeiten und eine angenehme Nachtbereitschaft

Kontinuität und intensive Arbeit mit jungen Menschen erfordert nicht nur viel Kraft und Liebe, sondern auch viel Zusammenarbeit des gesamten Teams. Da aber die verschiedenen Abteilungen des Hauses durch die unterschiedlichen Dienstzeiten zum Teil kaum zusammentreffen, pflegt das Haus seit vielen Jahren die schöne Tradition des Betriebsausfluges. Dieses Jahr führte der Weg ins bezaubernde Bamberg. Wie immer wurden Kultur und Gemeinschaft gepflegt, so daß der Tag mit Stadtführung, Dampferfahrt, Stadtbummel, gemeinsamem Essen und Kaffee bei herrlichem Wetter für viel Harmonie und neue Arbeitskraft sorgte.

 

Auch außerhalb des Hauses tut sich derzeit so viel, daß es einmal in unserer Jahreschronik erwähnt werden muß :
Seit Monaten liegen wir im Zentrum einer gigantischen Baustelle. Eine Katastrophe für die Parksituation aber mit Aussicht auf Erleichterung. Unsere ersehnte neue, sanft abfallende Zufahrt soll nach Fertigstellung des Kreisverkehrs zwischen Mainau- und Frankfurter Straße spätestens im Sommer 2014 endlich das Ende unserer alten berühmt- berüchtigten steilen Zufahrt bedeuten. Dann aber werden die eigentlichen Arbeiten an der Verbindungsstraße in unserem Bereich erst richtig beginnen, damit wir 2015 hoffentlich endlich wieder aus Richtung Zell erreichbar sind. Eine große Erleichterung nicht nur für unser Personal, sondern auch für die Auszubildenden aus dem Aschaffenburger und Frankfurter Raum.

 

So zeichnen sich schon viele Veränderungen für das kommende Jahr ab. Wir hoffen, daß sie im Interesse aller, die in unserem Haus untergebracht sind, hier arbeiten oder sich um das Wohlergehen des Hauses bemühen, vonstatten gehen, damit das Schiff sicher weiterfahren kann.

 

In diesem Sinne wünschen wir allen, die mit unserem Haus verbunden sind ein schönes Weihnachtsfest und die Erfüllung vieler Hoffnungen und Erwartungen für 2014

 

 


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Abschied für Johanna Schuster nach 29 Jahren

29 Jahre Tätigkeit in der Lehrlingsgruppe kann man nicht so einfach abhaken. Zu vielfältig war der Personenkreis, mit dem man in dieser Funktion zusammengearbeitet hatte.

So kam es, daß Johanna Schuster es gleich auf 3 Abschiedsfeste brachte.
 Der fröhliche Abschied von den Lehrlingen fand beim Grillabend im Herbst 2012 statt und ist bereits dokumentiert. 


Emotionaler war die Verabschiedung durch die Kolleginnen und Kollegen sowie die Wegbegleiter aus den Berufsschulen, Handwerkskammer und Bauinnung.
 Eine so lange mehr oder weniger intensive Zusammenarbeit schweißt zusammen und bildet einen Erinnerungsschatz, der auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck gebracht wurde. 

Reich beschenkt und mit einem Buch voll Wehmut und Freude konnte Johanna Schuster im Bewußtsein, "ihre Kerle " in gute Hände übergeben zu haben, beruhigt den Weg in die Rente antreten.

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Der Weg in eine sichere Zukunft

Nachdem bereits 2012, wie mehrfach berichtet, die Stiftung Schifferkinderheim Würzburg gegründet wurde
( s.Pressemeldung " Heimbetrieb langfristig gesichert " ) endete zum 31.12.2012 die Phase der Liquidation des ehemaligen Vereins Schifferkinderheim Würzburg e.V. Zum 1.1. 2013 war somit die Tätigkeit des Vereinsvorstandes beendet und der Stiftungsvorstand nahm seine Arbeit auf.

Der Übergang der Verantwortung wurde mit einem Festakt begangen,an dem neben den beiden Vorständen zahlreiche Gäste,die den Verein über die vielen Jahre begleitet hatten, oder in den unterschiedlichen Funktionen tätig gewesen waren, sowie das Personal des Schifferkinderheimes teilnahmen.


Der Vereinsvorstand hatte das Heim durch stürmische, kritische und erfolgreiche Zeiten geführt, entsprechend spannend war der Rückblick des scheidenden Vorsitzenden Herrn Rudolf Weber sowie die Beiträge langjähriger Wegbegleiter.

 

Nach der erfolgreichen Abwicklung der Vereinsgeschäfte,konnte der Stiftung ein florierendes Heim mit gutem Ruf übergeben werden.

Den scheidenden Vorstandsmitglieder Rudolf Weber, Johannes Solger und Herta Eissner wurde der Abschied mit Geschenkkörben versüßt.

Dass Johannes Solger nun zusammen mit Manfred Dallner und Herbert Reiß den Stiftungsvorstand bildet zeigt die Kontinuität, mit der der Heimbetrieb weitergeführt werden soll. 

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Was bedeutet Dir Weihnachten?

In unserem Ehrgeiz, im Umgang mit den Jugendlichen stets am Puls der Zeit zu sein, stellten wir unseren Auszubildenden die Frage: 

"Was bedeutet Dir Weihnachten ?"

Wie immer wurden wir überrascht und beschämt. In den Fragebögen kam zum Ausdruck,was wir das ganze Jahr über spüren: die große Sehnsucht nach Familie und heiler Welt und die tiefe Verletztheit,wenn diese Sehnsucht nicht erfüllt wird.

 

Hier in loser Zusammenstellung eine Auswahl der fast gleichlautenden wahren Weihnachtsfreuden unserer Jugendlichen:

 

• Das Fest der Liebe

• Weihnachtsbaum schmücken

• Das Geben und Nehmen (z.B.man gibt seinen Liebsten Freude ,empfängt diese aber auch als Gegenleistung)

• Lichtermeer

• Weihnachtslieder

• Familienessen

• Mit Freunden sich eine schöne Zeit machen

• Leider auch das Fest der Hektik,nicht nur der Liebe

• Sehr viel gutes Essen

• Mit der Familie zusammensein

• Gut essen und trinken

• anderen durch Geschenke Freude machen

• Plätzchen essen

• Karpfen gebacken

• Jahresrückblick

• Höhen und Tiefen

• Geschenke

• Entenessen, Gänseessen, Restefressen

• Schneeschieben

• Straße freiräumen

• Geschenke nach Rumänien

• Heiligabend in der Innenstadt

• nur Männer treffen, weil die Frauen ihre Geschenke schon immer früher gekauft haben

• Das Fest der Freude in der Familie genießen

• gemeinsamer Kirchenbesuch

• Backen von Christstollen und Nußecken

• auf keinen Fall schon im September Plätzchen und Nikoläuse in Regalen (geht ja gar nicht)

• Weihnachtslieder singen

• feiern in der Disko

• keine nervigen Tantenbesuche

• nur im Suff erträglich

• einmal im Jahr kein schwarzes Schaf sein müssen

• Krippenbasteln

• Durch Verein spenden

• in Großfamilie mit Oma + Opa + Onkel + Tante zusammensein

• auf Essen am Hl.Abend freuen

• Bratwürscht

• Sauerkraut

• Brötchen

• Vorfreude der Kinder in der Vorweihnachtszeit

• Leuchten in den Augen

• Mit dem mir wichtigsten Menschen einen ruhigen Abend verbringen, ohne auf materielle Geschenke Wert zu legen,

sondern auf ein gemeinsames Abendessen freuen

• Stress

• Kommerz

• Besinnlichkeit

• Krippenspiel

• Christi Geburt

• Ruhe

• Umsatzsteigerung

• Glühwein

• Liebe

• Familie

• Freunde

• Weihnachtskrippe

• fett werden und Heizkosten sparen

• gutes Essen

• Ich mag das mit den Geschenken nicht

• genügt doch, zusammen zu essen

• einfach Glück


In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Auszubildenden, Kollegen, Freunden und Geschäftspartnern die Erfüllung ihrer Weihnachtsträume und ein frohes Jahr 2013.

Tradition und Erneuerung

Das Jahr 2012 stand von Anfang an im Zeichen der Erneuerung, als der Verein Schifferkinderheim e.V. in die gleichnamige Stiftung umgewandelt wurde.

Der tägliche Betrieb lief unbeeinflußt weiter und auch unsere Tradition des erlebnisreichen Betriebsausfluges wurde unverändert gepflegt.


Diesmal führte uns der Weg ins beschauliche Dinkelsbühl. Nach einer ausgiebigen Führung rund um die bildhübsche romantische Stadt genossen wir im Stadtinnern nicht nur ein wegen Dauerregen ausgedehntes Mittagessen, sondern erhielten auch Einblick in das abwechslungsreiche Programm der berühmten Dinkelsbühler Kinderzeche, was bei vielen die Lust zum Wiederkommen bei Sonnenschein weckte. Da auch unser Programm vielseitig gestaltet war, fuhren wir nach dem Festzug weiter nach Feuchtwangen und erlebten die Kreuzgangfestspiele mit „ Im Namen der Rose „. Ein Stück,wie für diese Kulisse geschrieben .  


Erholt von diesem erlebnisreichen Tag waren wir bereit für die stressige Prüfungszeit.

Traditionell gestaltete sich diese nervig mit hypernervösen, ratlosen, paukenden, hilfesuchenden , umtriebigen Lehrlingen, die es am Ende natürlich wie immer zum Großteil schafften und ebenso traditionell ihre Erinnerungsstücke hinterließen . Der Phantasie sind dabei offensichtlich keine Grenzen gesetzt und die Dekoration des Hauses wird immer interessanter.


Auch außen tut sich etwas,wie das Gerüst verrät.Während von Wärmedämmung gemunkelt wird, träumten einige von einer leuchtend roten Fassade. Dies wird wohl ein Traum bleiben.


Die größte Neuerung spielte sich jedoch im Lehrlingswohnheim ab und ging entgegen allen Erwartungen reibungslos und nahezu unmerkbar über die Bühne.

Für Johanna Schuster, die nach 29 Jahren im Heim in Rente geht, übernahm Michaela Gutbrod die Leitung der Lehrlingsgruppe.

Die lange Einarbeitungsphase ermöglichte einen harmonischen und unmerklichen Übergang, bei dem sich zeigte, daß Atmosphäre und Linie des Hauses mit frischem Wind und jungen Ideen, aber traditioneller Konsequenz erhalten bleiben. Offen wie stets haben die meisten Lehrlinge Michaela bereits ins Herz geschlossen und damit gezeigt, daß mit ihr die richtige Wahl getroffen wurde.


Dafür haben wir uns wahrlich unseren herrlichen Pokal verdient.

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Wir laden uns gerne Gäste ein...

 Unser diesjähriges Grillfest hatte viele Motive:

Wieder wurde ein Lehrlingsjahrgang in ein Leben ohne uns entlassen

Wir wollten einmal unseren Partnern danken für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und ihnen gleichzeitig die „helle“ Seite ihrer Auszubildenden zeigen

 

In lockerem Rahmen sollte Michaela Gutbrod ,die Nachfolgerin von Johanna Schuster als Betreuerin der Lehrlingsgruppe vorgestellt werden,ebenso deren inzwischen schon erfahrene Stellvertreterin Ulrike Streit.

Wir freuten uns,Vertreter aller unserer Partner begrüßen zu dürfen und hoffen, alle hatten einen schönen Abend

  • Von der Bauinnung : Geschäftsführer Herr Dallner und Frau Gürz
  • Von der Handwerkskammer : Herr Reith und Herr Halbig
  • Von der Franz-Oberthür-Schule : Herr Geisler und Herr Eberlein,Klassenlehrer der Uhrmacher
  • Von der Josef-Greising-Schule: Schulleiter Herr Beuchert und Herr Finck


Die Auszubildenden quer durch die Berufsgruppen schafften den Spagat, einerseits die Gäste zu verwöhnen und gleichzeitig selbst den Abend zu genießen.

Auch von unserer " Hoffotografin" Natascha müssen wir uns nun verabschieden. Danke für die vielen schönen Bilder der letzten Jahre.


I M P R E S S I O N E N


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Innungs-Versorgungswerk hilft Lehrlingswohnheim

Zu unserer Freude hat das Versorgungswerk der unterfränkischen Innungen auch in diesem Jahr unsere Arbeit mit den Lehrlingen des Handwerks anerkannt und mit einer großzügigen Spende honoriert. Wir werden uns bemühen, dieser Ehre auch im laufenden Jahr gerecht zu werden.

Übergabe des symbolischen Spendenschecks (mit von links): Manfred Dallner, Andrea Schmitt, Peter Wolf, Rudolf Weber, Herta Eissner, Johanna Schuster und Andrea Sailer. Foto: Franz Nickel
Übergabe des symbolischen Spendenschecks (mit von links): Manfred Dallner, Andrea Schmitt, Peter Wolf, Rudolf Weber, Herta Eissner, Johanna Schuster und Andrea Sailer. Foto: Franz Nickel

Innungs-Versorgungswerk hilft Lehrlingswohnheim

9000 Euro als "Wertschätzung der in dieser Einrichtung geleisteten Arbeit".

Das Versorgungswerk der Unterfränkischen Innungen e.V. spendete in Zusammenarbeit mit seinem berufsständischen Versicherungspartner SIGNAL IDUNA dem Schifferkinderheim Würzburg 9000 Euro.

 

Übergabe des symbolischen Spendenschecks (mit von links): Manfred Dallner, Andrea Schmitt, Peter Wolf, Rudolf Weber, Herta Eissner, Johanna Schuster und Andrea Sailer. Foto: Schifferkinderheim.

Diese Einrichtung mit insgesamt 80 Plätzen wird inzwischen hauptsächlich für die Unterbringung von derzeit 65 Auszubildenden aus dem Handwerksbereich genutzt, außerdem sind hier aktuell fünf Meisterschüler sowie zehn Kinder untergebracht. "Das Versorgungswerk will das Heim auch nach der Umwandlung des Trägervereins in eine Stiftung finanziell unterstützen", erklärte Versorgungswerksvorsitzender Peter Wolf.
Die Spende stelle nach seinen Worten eine "Wertschätzung der in dieser Einrichtung geleisteten Arbeit dar". Im Lehrlingswohnheim des Schifferkinderheims finden Handwerks-Auszubildende aus dem Kammerbezirk Unterfranken während ihrer Lehre eine Unterkunft, wenn ihr täglicher Schulweg eine zu lange Zeit beanspruchen würde. Ziel der finanziellen Hilfe ist es, den Junghandwerkern während der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung oder Blockbeschulung eine familiäre und wohnliche Atmosphäre fern ihres Elternhauses zur Verfügung zu stellen.

Das Versorgungswerk der Unterfränkischen Innungen engagiert sich seit Jahren im Bereich der Nachwuchsförderung. Schwerpunkte bilden dabei die Öffentlichkeitsarbeit, um auf die enorme Bedeutung der Ausbildungsleistungen des Handwerks aufmerksam zu machen, und die Förderung von jungen, engagierten Auszubildenden in ihrer beruflichen Entwicklung. Rudolf Weber, Vorsitzender des Vereins Schifferkinderheim, dankte für die "großzügige Hilfe".

Das Geld werde für Sanierungsmaßnahmen in dem 1958 in Betrieb genommenen Gebäude sowie die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen verwendet. Er hob hervor, dass sich die Lehrlinge gut aufgehoben fühlten; das werde vor allem dadurch deutlich, dass viele von ihnen als Meisterschüler erneut diese Unterkunft nutzten. Weber informierte, dass inzwischen die Regierung von Unterfranken die Stiftung anerkannt habe. Mittlerweile sei die Auflösung des Vereins Schifferkinderheim Würzburg beschlossen worden. Ende 2012 wird das Vereinsvermögen komplett an die Stiftung übertragen. "Der Betrieb der Einrichtung bleibt davon vollkommen unberührt." Ziel sei es, den Fortbestand des Heims langfristig abzusichern.

Foto und Bericht: Franz Nickel

Der Blick zurück übers Jahr 2011

Dieses Jahr brachte eine Fülle von Neuheiten, die das tägliche Leben bereichern und angenehmer machen, positive Ereignisse, Belohnungen, Erfüllung langgehegter Wünsche.

Die Chronologie ist vielleicht etwas durcheinander geraten, aber es sollte ja jeder Monat zu Ehren kommen.


Januar


Ein überaus großzügiger und überraschender Scheck (s. Aktuelle Seiten ) legte den Grundstein für vielerlei bauliche ( in den Wänden versteckt ) und dekorative Verbesserungen

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„Stiftung Schifferkinderheim" soll Heimbetrieb langfristig sichern

Schifferkinderheim Würzburg e. V. trägt Veränderungen in der Binnenschifffahrt Rechnung.

Pressemitteilung vom 15.12.2011 in der Main Post

In zwei Mitgliederversammlungen hat der Schifferkinderheim Würzburg e. V. Beschlüsse zur Gründung der „Stiftung Schifferkinderheim" mit Übertragung des Vereinsvermögens samt Heimbetrieb auf die Stiftung und anschließender Auflösung des Vereins gefasst.


Damit hat er Weichen gestellt, die dem im Jahr 1958 begonnenen Betrieb des Schifferkinderheimes eine vom Bestand des Vereins unabhängige Grundlage geben sollen. Die „Stiftung Schifferkinderheim" mit Sitz in Würzburg wurde inzwischen von der Regierung von Unterfranken als rechtsfähig anerkannt.


Bereits seit den 70iger Jahren führen Strukturveränderungen in der deutschen Binnenschifffahrt zu einem kontinuierlichen Rückgang des Bedarfs an Heimplätzen für Schifferkinder. Zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit und Auslastung des 80 Plätze umfassenden Heimbetriebs werden seitdem Auszubildende der Stadt Würzburg, der Handwerkskammer und der Bauinnung sowie Meisterschüler aufgenommen.


In der noch zehn Plätze umfassenden Kindergruppe wohnen heute Schifferkinder gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen, die Jugendämter dem Heim zuweisen. Nachdem der weitere Bedarf für Schifferkinder und damit die Aufgabe des Stiftung Schifferkinderheim Würzburg nicht mehr absehbar sind, soll das Bestehen des Schifferkinderheimes nach Auffassung der Vereinsmitglieder und des Vorstandes langfristig durch die Stiftung abgesichert werden. Die Satzung der „Stiftung Schifferkinderheim" enthält daher als Zweck der Stiftung die Vorgabe, „insbesondere die Erziehung und Betreuung von Kindern von Binnenschiffern und die Berufsausbildung und die Berufsfortbildung von Jugendlichen und Erwachsenen" zu fördern.


Der nach Stiftungsrecht auf „ewig" angelegte Bestand der Stiftung wird nach Auffassung des Stifters dafür Sorge tragen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Schifferkinderheim weiterhin eine ihren Bedürfnissen entsprechende Unterkunft und Betreuung finden werden.


Der Stiftung Schifferkinderheim Würzburg befindet sich nach dem Auflösungsbeschluss der Mitgliederversammlung für ein Jahr in der Liquidation. Der Betrieb des Schifferkinderheimes erfolgt in dieser Zeit bis zur Übergabe an die Stiftung Ende 2012 weiterhin durch die als Liquidatoren bestellten Vorstandmitglieder Rudolf Weber, Johannes Solger und Herta Eissner.

Ein Traum geht in Erfüllung...

Seit den legendären, unvergeßlichen Lagerfeuer-Gitarren-Mundharmonika-Gesangs-Jahren dümpelte der Lagerfeuerplatz vor sich hin. Die allzu intensive Nutzung hatte die einstige Grube in einen unansehnlichen Hügel verwandelt, dessen Einsatz zu lodernden Zwecken nur noch unter Zuhilfenahme eines schnöden Feuerkorbes genehmigt werden konnte. Sehr unpopulär ! Unsere allweihnachtlichen Hilferufe rührten die Bauinnung...

…und die Lehrer trafen sich zu konspirativen Beratungen über Gestaltung und Material eines art- und sachgerechten wahrhaft feudalen Lagerfeuerplatzes. Endlich gab der „durchführende „ Lehrer, Herr Dorsch das befreiende Signal.

Aber ganz wagten wir noch nicht an die Erfüllung unseres Traumes zu glauben, nicht einmal , als die Straßenbauer-Lehrlinge geheimnisvolle Pläne herumzeigten. Dann aber lenkte Herr Dorsch tatsächlich den Radlader auf die Baustelle. Nach ausgiebiger Lagebesprechung sammelten die Auszubildenden im heldenhaften Kampf gegen undurchdringliches Wurzelwerk ordentlich Bonuspunkte. 

Nach sachkundiger Ortsbegehung durch Frau Sailer war am 2. Tag das Werk vollbracht ein komfortabler nobler Lagerfeuerplatz, ergänzt durch dekorative Steinbänke, die uns ebenfalls von der Bauinnung spendiert wurden.
Das erste schöne Wetter wurde zur intensiven Einweihung genutzt und der „ Bautrupp“ konnte sich wohlverdient im Glanz seines Werkes sonnen.

 

Ein herzlicher Dank an die Bauinnung und Herrn Dorsch .
Wir werden den Platz in Ehren halten.

 

Für die Bilder ein Dank an Natascha.


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Wir und die Medien…

Es gab einmal eine Zeit – noch gar nicht so lange her, da wurde die Attraktivität eines mehr oder weniger Wohlklingendes produzierenden Gerätes an der Größe seiner Boxen gemessen. Wir verzweifelten am erzeugten Lärmpegel, obwohl wir doch zur Erlösung nur den Stecker aus der Dose ziehen mußten. Damals hingen derartige Apparate nämlich noch am Stromnetz.
Niemand warnte uns, dass nur wenige Jahre später…

…so ein Gerät gar nicht klein genug sein kann, um den gleichen Lärm zu erzeugen. Dass man nach Eintritt der Nachtruhe nicht mehr wild nach dem Aus-Knopf eines Gerätes suchen muss, sondern nach dem Gerät selbst, das meist im Ohr eines in Tiefschlaf Versunkenen versteckt ist. Der Himmel weiß, wie man damit friedlich schlummern kann, während rundum das Zimmer mit Lärm geflutet ist.

Die Entwicklung der neuen Medien hat das Zusammenleben im Heim und die Einflussnahme und Kontrolle, zu der wir laut Gesetz verpflichtet sind, nachhaltig verändert und erschwert.

Stapelten sich früher die VHS-Kassetten auf den Tischen, konnte man den Bestand sichten und Filme je nach Alterszulassung "einkassieren". Man konnte mit einem Video-Rekorder im Aufenthaltsraum noch mächtig Eindruck machen und heiß begehrte Video-Abende organisieren.

Dann kamen die DVDs. Klein – zu klein. Sie verschwanden wiederum je nach Alterszulassung bei unserem Erscheinen in Reisetaschen, zwischen der Wäsche oder am Körper. Immerhin liessen ein Fernseher und ein Player im Zimmer auf die Anwesenheit von Filmen schliessen und den Kontrollmechanismus anlaufen.

Aber dann überrollte uns die Technik und setzte unsere Einflussnahme matt.

Wir sind stolz auf unser WLAN, haben durch das Registrieren der Zulassungscodes ( hier hat uns auch längst das mobile Internet überholt ) wenigstens einen Überblick über die Nutzung unzulässiger Seiten. Aber der Zugang zu Filmen und Spielen ist nahezu unkontrollierbar geworden. Wir haben keinen Zugriff auf die Festplatten und was downgeloadet wird entzieht sich ebenfalls unserer Einflussnahme. Überraschende Zimmerkontrollen sind in diesem Falle sinnlos. Spätestens wenn wir klopfen ist man aus dem Programm draußen.

Äusserlich hat das Internet an den Abenden für mehr Ruhe gesorgt, da die Nasen im Laptop hängen. Andererseits vermissen wir das Gemeinschaftsleben, das dieser neuen Entwicklung in weiten Teilen zum Opfer gefallen ist. Statt miteinander zu spielen oder sich zu unterhalten, ist jeder auf seinen Computer fixiert und schaltet die Umgebung aus.

Aber wiederum überraschte uns die Technik und brachte mit den Wii – Spielen gesellschaftlichen Spass und gemeinsames Erleben zurück.

Die Technik ist doch nicht ganz herzlos, sondern ermöglicht es, zusammen zu bowlen, zu golfen, zu wetteifern ... einfach zu spielen und zu lachen.

Wir haben keine andere Wahl – wir müssen mit der Entwicklung der Technik leben und stets das Beste daraus machen.


Und immerhin verdanken wir Natascha und der digitalen Bildbearbeitung die tollen Fotos.


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Weihnachten 2010. Es ist wieder soweit…

Das Weihnachtsfest rückte näher, es begann zu schneien und die Engel fingen an zu murren.Sie wollten unbedingt ins Schifferkinderheim, ihren Lieblingsort. Letztes Jahr hatten sie so viele Pakete gepackt, die sie nun endlich auspacken wollten. Jeder Engel hatte etwas anderes im Kopf, womit er die Bewohner des Schifferkinderheimes erfreuen wollte …

…aber Nikolaus, der Gestrenge wehrte ab.


"Nein, nein, dieses Jahr müßt Ihr warten. Eure Wünsche sind so groß, dass Ihr sie allein nicht verwirklichen könnt, da braucht Ihr irdische Hilfe"
"Was können wir dafür tun ?" fragten die Engel voller Tatendrang.


"Nun" meinte Nikolaus" Ihr müßt das tun,was Ihr gar nicht gut könnt : warten ! Das Christkind hat liebe Menschen gefunden, die Euch bei der Verwirklichung der Träume helfen wollen, aber dafür müßt Ihr noch ein kleines Weilchen warten."


"Oh weh !" jammerten die Engel" was wird nun aus der Weihnachtsfreude unserer Lehrlinge ?"


"Ach," meinte Nikolaus "Ihr müßt noch viel lernen ! Es gibt neben der Freude über Geschenke auch die Vorfreude und die ist mindestens ebenso schön."

Die Engel dachten lange darüber nach, dann holten sie eine große Weihnachtskugel, füllten sie mit allen Träumen und rollten sie ins Schifferkinderheim.

"Frohe Weihnachten" riefen sie hinterher und kehrten fröhlich in den Himmel zurück um auf ihren Einsatz zu warten.

10.000 Euro für das Lehrlingswohnheim

Mainpost vom Mittwoch, 1. Dezember 2010

 

ZELLERAU (fcn) Das Versorgungswerk der unterfränkischen Innungen spendete dem Lehrlingswohnheim im Schifferkinderheim Würzburg 10 000 Euro. In der Einrichtung sind 70 Auszubildende und Meisterschüler aus verschiedenen Handwerksberufen untergebracht.

Spendenübergabe für das Lehrlingswohnheim im Schifferkinderheim: Unser Bild zeigt (von links): Helmut Schätzlein, Andrea Schmitt, Walter Höhn, Peter Wolf, Rudolf Weber, Peter Komenda und Matthias Frank. FOTO: FRANZ NICKEL
Spendenübergabe für das Lehrlingswohnheim im Schifferkinderheim: Unser Bild zeigt (von links): Helmut Schätzlein, Andrea Schmitt, Walter Höhn, Peter Wolf, Rudolf Weber, Peter Komenda und Matthias Frank. FOTO: FRANZ NICKEL

Bei der Scheckübergabe betonte der bisherige Vorsitzende des Versorgungswerksund Obermeister der Bau-Innung Würzburg, Helmut Schätzlein, dass beide Organisationen inzwischen seit Jahrzehnten sehr gut zusammenarbeiten. Ziel der finanziellen Zuwendung sei es, den Junghandwerkern während ihrer überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung oder dem Blockunterricht in der Berufsschule eine „familiäre und wohnliche Atmosphäre fern des Elternhauses zur Verfügung zu stellen“.

Die Azubis stammen aus ganz Bayern, zum Teil auch aus anderen Bundesländern. Sie lernen Berufe wie Straßenbauer, es gibt aber auch Auszubildende aus „ selteneren“ Berufsgruppen wie Uhrmacher, Goldschmiede und Fotografen.

Rudolf Weber, Vorsitzender des Vereins Schifferkinderheim Würzburg, freute sich über die große Spende. „Dieser warme Regen tut uns sehr gut.“  Das Geld werde für die neue Einrichtung im Lehrlingswohnheim verwendet.

Seit den 1970-er Jahren verzeichnete das Schifferkinderheim aufgrund des Strukturwandels in der Binnenschifffahrt sowie des Geburtenrückgangs sinkende Belegungszahlen, erklärte Weber. Diese Entwicklung werde jedoch seit 1982 durch Auszubildende und Meisterschüler von der Bau-Innung und der Handwerkskammer ausgeglichen. „Ohne die Belegung durch das Handwerk wäre das Heim nicht mehr tragbar.“

Weber informierte auch, dass Anfang nächsten Jahres eine Stiftung gegründet wird, um die Zukunft des Heims „auf sichere Beine zu stellen“. Der Vereinwerde dann aufgelöst und dessen Vermögen der Stiftung zugeführt. Die „sehr gut geführte Einrichtung“ mit 15 Arbeitsplätzen bleibe erhalten. Er machte auf die hohe Belegungsquote aufmerksam, „zeitweise reichen die Plätze gar nicht aus“.

Wir danken dem Versorgungswerk unterfränkischer Innungen auch im Namen der bei uns untergebrachten Auszubildenden ganz herzlich. Wir werden allen ans Herz legen, sich unter www.versorgungswerke.de über deren positive Arbeit zu informieren.

 

Spendenübergabe für das Lehrlingswohnheim im Schifferkinderheim:
Unser Bild zeigt (von links): Helmut Schätzlein, Andrea Schmitt, Walter Höhn, Peter Wolf, Rudolf Weber, Peter Komenda und Matthias Frank.
FOTO: FRANZ NICKEL

Flüge jeder Art

Dieser Sommer verging wie im FLUG ! Folgerichtig kamen die besonderen  Besucher im Mai nicht wie sonst mit Bussen, sondern dieses Jahr mit dem FLUGzeug...  Wie es sich bei "Prominenten" gehört, drängelten sich die Paparazzi …

…um die besten Bilder von den Teilnehmern des diesjährigen Junghandwerkeraustauschs der Handwerkskammern Unterfranken – Calvados – Danzig  schießen zu können. Dieser fand turnusgemäß dieses Jahr wieder in Würzburg statt.

Die Gruppen, die am Anfang noch fremd nebeneinander standen, zeigten sich nach einer Woche, in der sie unser Haus durcheinanderwirbelten, als eine deutsch – französisch – polnische Einheit.

Nach Weimar führte der diesjährige BetriebsausFLUG.

Ein Tag voller Kultur, Schönheit , Bildung und Gemeinschaft  bot  die richtige Entspannung vom stressigen Heimalltag.

Und wie alle Jahre FLOGEN wieder einige Klassen aus dem sicheren Heim-Nest in die berufliche Freiheit. Nach Wochen der Prüfungsvorbereitungen sorgten Uhrmacher und Straßenbauer für eine gute Erinnerung.

Wir wünschen allen Prüflingen noch viel Erfolg und ein schönes Leben.
Allen, die wiederkommen und allen, die mit uns zusammenarbeiten:

Schöne Ferien !

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Verabschiedung von Barbara Stamm

Die Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm verabschiedete sich am 14. Juli 2005 nach 30jähriger Tätigkeit für den Schifferkinderheim
Würzburg e. V. aus ihrem Amt als 2. Vorstandsvorsitzende.

Frau Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm verabschiedete sich am 14. Juli 2005 nach 30jähriger Tätigkeit für den Schifferkinderheim Würzburg e. V. aus ihrem Amt als 2. Vorstandsvorsitzende.
Frau Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm verabschiedete sich am 14. Juli 2005 nach 30jähriger Tätigkeit für den Schifferkinderheim Würzburg e. V. aus ihrem Amt als 2. Vorstandsvorsitzende.

Im Rahmen einer Vorstandssitzung bedankten sich der Vorsitzende des Verwaltungsrates Herr Dr. Erwin Kohorst und der 1.Vorstandsvorsitzende Herr Rudolf Weber bei Frau Stamm für ihren beispielhaften persönlichen Einsatz zugunsten der Schifferkinder.


Herr Weber blickte zurück auf die Geschichte des 1958 erbauten Schifferkinderheimes. Zunächst für 54 Kinder konzipiert, wurde das von den Armen Schulschwestern unserer Lieben Frau geführte Haus bereits nach kurzer Zeit wegen der großen Nachfrage auf 72 Plätze erweitert.


Die Lücke, die 1973 der Rückzug der Schwestern aus der Heimtätigkeit hinterließ, musste mit weltlichem Personal geschlossen werden. Bereits 1974 konnte der damalige Vorstand Frau Barbara Stamm als Heimleiterin gewinnen.
Sie führte lange Jahre das Haus mit viel Engagement und Sachverstand.
1989 schied Frau Stamm aus der Heimleitung aus, brachte aber ihre reichen Erfahrungen weiterhin aktiv in den Vorstand ein.


Die personelle Neuorganisation sowie der durch den Strukturwandel in der Binnenschifffahrt bedingte Rückgang der Kinderzahlen erforderten es ab Ende der 70iger Jahre, neben den Schifferkindern auch andere Kinder und Jugendliche in das Heim aufzunehmen.


Heute befindet sich das Schifferkinderheim Würzburg mit seinen 80 Heimplätzen und 15 Beschäftigten lt. Bericht des Vorstandes in gesunden wirtschaftlichen Verhältnissen.


Die Kindergruppe umfasst 12 Plätze, in der weiterhin Kinder von Binnenschiffern während der Schulzeit ein Zuhause haben.
Aufgrund des Alters der Heimanlage besteht jedoch ein nicht unerheblicher Erhaltungs- und Erneuerungsaufwand.
Die Stadt Würzburg belegt das Haus seit vielen Jahren mit Berufsschülern während der Blockschulzeiten. Außerdem bestehen Kooperationsverträge mit der Handwerkskammer Unterfranken und mit der Bauinnung. Die Jugendlichen sind während der überbetrieblichen Ausbil-dungsmaßnahmen im Schifferkinderheim untergebracht.


Der am 14. Juli 2005 wiedergewählte Vorstand, Herr Rudolf Weber, 1. Vorsitzender, Herr Johannes Solger, 2. Vorsitzender, Frau Herta Eissner, 3. Vorsitzende, Frau Karin Scheubner - MS "Jenny" - Elternsprecherin, sowie die Verwaltungsleiterin, Frau Andrea Sailer, und der Erziehungsleiter, Herr Tadeusz Wyrzykowski, werden im Interesse der Deutschen Binnenschifffahrt weiterhin Kindern von Binnenschiffern eine Heimstatt bieten.
Andere Kinder und jugendliche Auszubildende sind jedoch ebenfalls herzlich willkommen."